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Anreise Ende März 2001 brachen wir (2 Ehepaare, 2 Wohnmobile) zu einer 6-wöchigen Reise in den Iran auf. Für die An- und Abreise über Griechenland und die Türkei benötigten wir jeweils eine knappe Woche, so dass uns für den Iran gute 4 Wochen blieben und wir damit die 30 Tage Aufenthaltsdauer des Visums voll ausnutzten. Der Grenzübertritt in Bazargan war unkompliziert. Man benötigt einen Pass mit Visum und für das Fahrzeug ein Carnet de Passage. Wir Frauen haben uns kurz vor der Grenze entsprechend der iranischen Kleidervorschrift mit Kopftuch und Mantel verhüllt. Reisen im Land Das Reisen im Land mit dem eigenen Auto ist problemlos. Zum einen verfügt der Iran über ein hervorragendes Straßennetz, zum anderen klappt die Versorgung mit Treibstoff, Wasser und Lebensmitteln bestens. Schwierigkeiten hatten wir manchmal mit der Orientierung, denn oft fehlten an Abzweigungen die Wegweiser, oder waren nur in Farsi angebracht. Auch Hinweise zu Sehenswürdigkeiten waren nur sehr spärlich vorhanden. Doch die Iraner waren sehr hilfsbereit und nicht nur einmal lotste uns ein Taxi- oder Autofahrer völlig unentgeltlich an die gewünschte Abzweigung oder Sehenswürdigkeit. Etwas gewöhnungsbedürftig ist die Fahrweise der Einheimischen. Vor allem im doch sehr dichten Stadtverkehr wird dem Fahrer und auch dem Beifahrer vollste Konzentration abverlangt. Übernachten Da es im ganzen Land so gut wie keine Campingplätze gibt, stellten wir uns fast immer "wild" abseits der Straße ins Gelände. Hin und wieder kamen Hirten oder Bauern des Wegs, die uns neugierig beäugten, manchmal ansprachen, aber nie aufdringlich wurden. In den Städten stellten wir uns meist gegen einen geringen Obulus auf den Parkplatz eines Hotels.
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Land und Leute Die kulturhistorischen Stätten zogen uns genauso in ihren Bann wie die grandiosen Berglandschaften des Elburz- und Zagrosgebirges sowie die Städte mit ihren farbenprächtigen Bauten und den noch sehr ursprünglichen Bazaren. Die Iraner begegneten uns immer freundlich, offen und äußerst hilfsbereit. Sie suchten den Kontakt zu Fremden; wer auch nur ein bisschen englisch beherrschte, versuchte dies anzubringen und hieß uns herzlich im Iran willkommen. Oft mussten wir Fragen beantworten, woher wir kommen und wie es uns im Iran gefällt. Reisevorbereitung Da die Informationen für Individualreisende aus den im Handel erhältlichen Reiseführern eher spärlich sind, waren wir froh, in Herrn Hartmut Niemann einen äußerst kompetenten Gesprächspartner gefunden zu haben. In einem regen Schriftverkehr vor unserer Reise wurden viele Fragen beantwortet und Unklarheiten beseitigt. Wir erhielten von ihm wertvolle Tipps für unsere Reiseroute, für Übernachtungsgelegenheiten und wir nahmen gern den Service der Visabeschaffung und Hotelreservierung für die Großstädte Isfahan und Teheran in Anspruch. In Teheran hatten wir Gelegenheit, Herrn Niemann persönlich kennen zu lernen. Da er zur gleichen Zeit wie wir mit einer kleinen Reisegruppe im Iran unterwegs war, durften wir uns für einen Tag dieser Gruppe anschließen. Wir verbrachten einen wunderschönen Tag in Teheran und konnten als Individualreisende einmal die Annehmlichkeiten einer organisierten Führung genießen. Kontakt Wer nähere Informationen über unsere Reise und deren Verlauf haben möchte, kann gerne über Hrn. Niemann mit uns Kontakt aufnehmen. |
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